Die Grundlagen der Sicherheit der westlichen Zivilisation im Kontext der zeitgenössischen Gefährdungen der Kultur. Die Auffassung von Berthold Wald

Józef Kożuchowski

Abstract


Im vorliegenden Artikel wurde — in der Erfassung des hervorragenden zeitgenössischen deutschen Philosophen Berthold Wald — das Problem der Sicherung des Fortbestandes der ihren ursprünglichen Charakter bewahrenden westlichen Kultur beleuchtet. Aufgezeigt wurden die wichtigsten Gefährdungen, die zu ihrer Destruktion führen. Wald zufolge sind diese unmittelbar mit der sogenannten neuen Vision Europas verbunden, wie sie von ihren zeitgenössischen Konstrukteuren, den Politikern, kreiert wird. Diese Gefahren treten in Form implicite ausgedrückter philosophischer (Konstruktivismus, Relativismus) und ideologischer Vorschläge (Multikulturalismus, Säkularismus) in Erscheinung. Aber damit die Identität Europas nicht verlorengeht, ist auch — B. Walds richtiger Überzeugung zufolge — eine lebendige Rückbesinnung auf ihre geistigen Quellen (Vernunft und Glauben) notwendig, die die sogenannte anamnetische Vernunft symbolisiert. In dieser Hinsicht stimmen mit dem Paderborner Philosophen in ihrer Botschaft so anerkannte Denker wie Habermas, Pieper und Ratzinger überein. Metz allerdings, dem Wald kritisch gegenübertritt, akzeptiert nur eine grundlegende Quelle der westeuropäischen Kultur: Jerusalem, das den Glauben symbolisiert. Im Artikel wurde die ganzheitlich dargestellte Konzeption Piepers in den Analysen des deutschen Denkers eher allgemein aufgezeigt. Hervorgehoben und entfaltet wurde auch die von Wald nur umrissene Frage der Gefährdungen der Identität Europas.

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